Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an: Advanzia Bank S.A., 9 Parc d’Activité Syrdall, L-5365 Munsbach.

 

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück­zu­gewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangenen Leistungen ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie insoweit gegebenenfalls Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungs­verpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen Sie innerhalb von 30 Tagen nach Absendung Ihrer Widerrufserklärung erfüllen.

 

Einverständnis mit vorzeitiger Ausführung

Ich bin einverstanden, dass Advanzia vor Ende der Widerrufsfrist mit der Vertragsausführung beginnt.

 

Ende der Widerrufsbelehrung

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Allgemeine Informationen nach dem Fernabsatzgesetz

 

Advanzia Bank S.A.
9 Parc d’Activité Syrdall
L-5365 Munsbach

Tel   0800-8802120
Fax  00352-26387599

www.advanzia.com
advanzia@advanzia.com

Handelsregister R.C. Luxemburg B109476
Umsatzsteueridentifikationsnummer LU 20992462

 

Hauptgeschäftstätigkeit der Bank:   Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von Bankgeschäften sowie die Ausgabe von Kreditkarten.

 

Gesetzliche Vertreter:        Marc Hentgen, Eirik Holtedahl

Bankenaufsichtsbehörde:   Commission de surveillance du secteur financier (CSSF), 110 route d’Arlon, 2991 Luxemburg

Außergerichtliches Beschwerdeverfahren:   CSSF, 110 route d’Arlon, 2991 Luxemburg.

 

Vertragssprache:   Die Vertragssprache ist Deutsch.

Anwendbares Recht:   Es gilt Luxemburger Recht.

Einlagensicherung:   Die Bank ist Mitglied der Association Pour La Garantie Des Dépots Luxembourg  (AGDL). Die Einlagen sind bis zu einer Höhe von EUR 100.000 zu 100% versichert. Die exakten Versicherungsbedingungen finden Sie unter (www.agdl.lu)

 

Vertragsmerkmale:   Die Bank richtet für den Kunden ein Tagesgeldkonto mit einem veränderlichen Zinssatz ein, eingehende Zahlungen werden auf dem Konto gutgeschrieben, vom Kunden veranlasste Auszahlungen werden zu Lasten dieses Kontos abgewickelt. Der Kunde gibt auf der Internetpräsenz der Advanzia Bank ein bindendes Angebot auf Abschluß eines Tagesgeldkontovertrages ab. Der Vertrag kommt durch Annahme seitens Advanzia zustande und steht unter dem Vorbehalt der ordnungsgemäßen Identitätsüberprüfung des Kunden. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit, es besteht keine Mindestlaufzeit, er kann von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. 

Preise, Kosten, Steuern:   Die vertragsgemäße Nutzung des Tagesgeldkontos ist gebührenfrei, es wird im übrigen auf das Preisverzeichnis verwiesen. Für die Geldanlage können Steuerpflichten entstehen, insbesondere im Hinblick auf die Quellensteuer und anfallende Steuern am Wohnsitz. Der Kunde hat sich insofern zu informieren und bei eventuellen Wahlmöglichkeiten bzgl. der Handhabung seiner Steuerpflichten die Advanzia Bank rechtzeitig anzuweisen.

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Allgemeine Geschäftsbedingungen   www.Advanziakonto.com/AGB

Das Geschäftsverhältnis zwischen der Advanzia Bank und ihren Kunden wird durch die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmt.

Die Bank eröffnet den von ihr gebilligten Privatpersonen Tagesgeldkonten in Euro. Pro Person kann nur ein Konto beantragt werden. Das Konto kann nur Personen ab 18 Jahren gewährt werden, amerikanische Staatsbürger sind ausgeschlossen. Vor Vertragsschluß für ein solches Konto gibt der Kunde der Bank exakte und beweiskräftige persönliche Daten im Bezug auf seine Identifizierung. Es steht im Ermessen der Bank, den Antrag auf Eröffnung eines Kontos ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

Mit der Absendung Ihres Antrages bestätigen Sie, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung zu handeln und keine politisch exponierte Person zu sein  (d.h. keine politische Funktion und kein öffentliches Amt auszuüben) und auch kein unmittelbares Familienmitglied oder einer solchen politisch exponierten Person bekanntermaßen nahestehende Person zu sein. 

 

1. Führung der Konten

Die Kontoeröffnung, -führung und –schließung, über die von der Bank zur Verfügung gestellten Kommunikationskanäle (Email, Telefon, Briefe, Fax, Onlinezugang) ist gebührenfrei. Dies gilt nicht für gerichtliche und außergerichtliche und notwendig entstandene Kosten Dritter. Soweit der Kunde eine E-Mailadresse angibt, wird ihm sein Kontoauszug per E-Mail avisiert und/oder im Internet bereitgestellt. Soweit Online-Kontoauszüge im Internet bereitgestellt werden, können diese vom Kunden monatlich abgerufen werden. Der Versand in Papierform entfällt hierbei. Falls der Kunde weiterhin den Versand in Papierform auf dem Postweg wünscht, behält die Bank sich vor, dem Kunden den Aufwand für den Versand der Papier-Rechnung zu belasten. Die Preisliste ist unter www.advanziakonto.com abrufbar. Die Bank behält sich vor, die Mindest- und Maximalanlagesumme zu begrenzen. Die Einlagen auf dem Tagesgeldkonto sind täglich fällig. Die Kontoführung erfolgt ausschließlich auf Guthabenbasis. Sollte es jedoch auf Veranlassung des Kunden aus irgendeinem Grund zu einem Sollsaldo kommen, darf die Bank gemäß den geltenden Tarifen einen Sollzinssatz berechnen. Eine feste Laufzeit wird nicht vereinbart. Überweisungen auf das Tagesgeldkonto des Kunden können nur von dem Konto des Kunden bei einer Bank in der EU oder der EFTA erfolgen. Der Kunde kann jederzeit über das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto verfügen, er weist dafür die Bank an, in seinem Namen eine Überweisung auf sein durch Einzahlung als Referenzkonto registriertes Bankkonto innerhalb der EU/EFTA zu veranlassen. Im Rahmen der Kontoführung wird die Bank lediglich Überweisungen von dem und auf das Tagesgeldkonto durchführen sowie die Zinsen vereinbarungsgemäß gutschreiben. Anderweitige Verfügungen über das Tagesgeldkonto sind nicht möglich. Es kann insbesondere nicht für den Zahlungsverkehr (Überweisungen, Daueraufträge, Lastschrifteinzüge, Scheckeinlösung, usw.) genutzt oder überzogen werden. Der Kunde kann Guthaben seines Advanziakontos mit Forderungen aus anderen Verträgen/Produkten mit der Bank nicht verrechnen.

 

2. Zinsen

Die Zahlungen in Euro werden ab dem Tag des Eingangs der Einlage auf dem Konto des Kunden bei der Bank verzinst. Abhebungen in Euro werden ab dem Bankarbeitstag der Abhebung nicht mehr verzinst.

Die Verzinsung erfolgt taggenau, Zinsgutschriften erfolgen monatlich. Zinsen werden nur für die vorgegebene  Mindest- bzw- Maximaleinlage vergütet. Der gültige Zinssatz ergibt sich aus dem zwischen Kunde und Bank geschlossenen Vertrag. Der Zinssatz wird von der Bank auf der Grundlage der Marktkonditionen festgelegt. Es steht der Bank frei, die vertraglich vereinbarten Soll- und Habenzinsen den jeweiligen Schwankungen der Geldmarktsätze anzupassen. Änderungen der Zinssätze sowie der jeweils aktuell geltende Zinssatz werden im Preisverzeichnis der Bank bekannt gegeben.

 

3. Zusatzleistungen

Mit dem Tagesgeldkonto kann die Bank weitere gebührenfreie Leistungen verbinden. Dadurch entstehen dem Kunden keinerlei Kosten.

Soweit Zusatzleistungen angeboten werden, die gesonderten Bedingungen unterliegen und etwaige Kosten verursachen, wird der Kunde gesondert darüber informiert.

 

4. Sicherheiten

Sämtliche Dokumente, Guthaben oder Geldforderungen, die der Bank von Kunden anvertraut worden sind oder werden, stellen von Rechts wegen zugunsten der Bank ein unteilbares und bevorrechtigtes Pfand zur Sicherung der vollständigen Ausführung von Hauptforderungen sowie von Zinsen, Gebühren und Nebenkosten aller bestehenden und/oder künftigen - auch bedingten und befristeten - Verbindlichkeiten und Verpflichtungen dar, die der Kunde gegenüber der Bank eingegangen ist oder eingehen wird. Dies gilt insbesondere für Forderungen der Bank gegen den Kontoinhaber aus weiteren Produkten (z.B. Kreditkarte). Die Bank kann nicht dazu gezwungen werden, diese Werte abzutreten. Sollte der Konteninhaber auch eine Kreditkarte bei der Bank besitzen, können Guthaben des Tagesgeldkontos seitens des Kunden nicht mit dem Saldo der Kreditkarte verrechnet werden. Guthaben des Tagesgeldkontos können als Sicherheit für die Kreditkarte dienen. Eine Entscheidung hierüber erfolgt im Einzelfall und liegt im Ermessen der Bank. In diesem Fall ist der Kunde damit einverstanden, dass die Bank Auszahlungen vom Tagesgeldkonto in der Höhe zurückhält in der und soweit offene und fällige Verbindlichkeiten gegenüber der Bank bestehen.

 

5. Mitteilungen der Bank

 

Jede Kommunikation, die von der Bank erbracht werden muss, kann die Bank in elektronischer Form (Email) oder gegebenenfalls über die Internethomepage erbringen. Der Kunde hat von daher für eine gültige Emailadresse zu sorgen und der Bank aktuell mitzuteilen.

Das Datum auf der Kopie oder der Versandliste der Bank gilt als Versanddatum. Wenn eine Mitteilung der Bank mit dem Vermerk, dass der Kunde an der Adresse unbekannt oder verzogen ist, an die Bank zurückgeschickt wird, kann die Bank die Mitteilung mit diesem Vermerk sowie alle weiteren Mitteilungen der Bank an den Kunden unter dieser Adresse in ihren Unterlagen aufbewahren. In diesen Fällen gilt die Mitteilungspflicht der Bank als erfüllt mit Vorhaltung der Mitteilung zur Übergabe an den Kunden oder Übernahme in eine elektronische Datei, die dem Kunden auf dessen Wunsch zur Verfügung gestellt werden kann. Unter den vorstehend beschriebenen Voraussetzungen übernimmt der Kunde das Risiko einer eventuell verspäteten Kenntnisnahme von Mitteilungen.

Werden die Mitteilungen der Bank auf der Internetseite der Bank www.advanziakonto.com bereitgestellt, so gelten sie am Tag nach der Einstellung auf der Internetseite als dem Kunden zugestellt. Erfolgt eine Mitteilung der Bank durch einen Verweis in einem ihrer Dokumente auf eine Internetseite, auf der sie eingestellt wurden, gilt die Mitteilung zum Datum des betreffenden Dokuments als dem Kunden zugestellt.

 

6. Form und Ausführung von Aufträgen

Sämtliche Aufträge per Telefax, Telefon, Email, elektronischer Datenübermittlung oder anderer Mittel werden von der Bank auf Risiko des Kunden ausgeführt; dieser verpflichtet sich, alle ihm eventuell aus dadurch bedingten Mißverständnissen oder Irrtümern erwachsende Konsequenzen zu tragen; dies gilt auch für den Fall, dass ein solcher Auftrag durch einen nicht befugten Dritten erteilt wurde. Für Aufträge, bei denen die eigenhändige Unterschrift durch ein persönliches und vertrauliches elektronisches Zugangsmittel ersetzt wurde, wie z.B. die Eingabe einer Identifikationsnummer/PIN auf einer Tastatur oder die elektronische Übermittlung eines Passworts, gilt dieses als ebenso rechtswirksam wie die eigenhändige Unterschrift des betreffenden Kunden. Die Bank ist zur Annahme berechtigt, dass die auf einem Zahlungsauftrag angegebene Kontonummer richtig ist und mit derjenigen des auf dem Zahlungsauftrag angegebenen Empfängers übereinstimmt.

 

7. Beweis

Die Bücher und Schriftstücke der Bank gelten bis zum Beweis des Gegenteils als beweiskräftig.

 

8. Berichtigung von Irrtümern

Der Kunde ist verpflichtet, der Bank alle Irrtümer, die in den von der Bank gestellten Schriftstücken und Kontoauszügen enthalten sein können, anzuzeigen. Bei Ausbleiben von Einwendungen innerhalb von 30 Tagen nach Absendung der Schriftstücke und Kontoauszüge gelten die darin gemachten Angaben, außer bei offensichtlichem, materiellem Irrtum, als richtig und die Schriftstücke und Kontoauszüge gelten als vom Kunden angenommen. Die Bank hat jederzeit das Recht, die ihr unterlaufenen materiellen Irrtümer zu berichtigen. Falls der Kunde die Schriftstücke, Kontoauszüge oder andere Anzeigen im Zusammenhang mit einem bestimmten Geschäftsvorfall nicht innerhalb der postüblichen Zustellungsfristen erhalten hat, hat der Kunde dies der Bank unverzüglich mitzuteilen. Einwendungen können innerhalb einer Frist von 13 (dreizehn) Monaten ab der Belastung des Kontos geltend gemacht werden.

 

9. Bankgeheimnis, Datenschutz

Im Rahmen der vorvertraglichen und vertraglichen Beziehungen und der gesetzlichen Vorschriften verarbeitet die Bank persönliche Daten des Kunden zur Erfassung der sinnvollen oder notwendigen Informationen zur Identität des Kunden. Der Kunde willigt in die Übermittlung von Informationen dieser Daten an die zur Abwicklung des Vertrages notwendig beteiligten Partnern ein. Der Kunde ist damit einverstanden, dass die Bank diese Daten zur Erfüllung ihrer Aufgaben und auch, soweit er nicht widerspricht, zum Vertrieb ihrer Produkte und Leistungen nutzt. Die Aufbewahrung dieser Daten durch die Bank kann bis zu dreißig Jahre ab dem Ende der Geschäftsbeziehung zwischen der Bank und dem Kunden betragen und in einigen Fällen sogar unbegrenzt sein. Im Rahmen des Bankgeheimnisses ist die Bank verpflichtet, persönliche Daten vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, soweit keine gesetzlichen Sonderregelungen bestehen, und lediglich auf ausdrückliche Anweisung des Kunden oder bei einer zwingenden gesetzlichen Verpflichtung Informationen an Dritte zu geben. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften kann der Kunde seine persönliche Daten einsehen und gegebenenfalls berichtigen lassen.

 

10. Persönliche Daten, Informationspflichten

Der ordnungsgemäße Ablauf des Bankengeschäfts setzt vollständige und aktuelle Kundendaten voraus. Der Kunde verpflichtet sich, der Bank unverzüglich alle Änderungen seiner Daten mitzuteilen (z.B. Adresse, Email-Adresse) und der Bank auf Anfrage alle weiteren Auskünfte zu geben, die von der Bank zur ordnungsgemäßen Abwicklung der geschäftlichen Beziehungen mit dem Kunden benötigt werden oder von der Bank auf Grund von gesetzlichen Vorschriften zu erfassen sind. Der Kunde ist zwar berechtigt, die Weitergabe dieser Daten an die Bank abzulehnen oder der Bank die elektronische Verarbeitung dieser Daten zu untersagen, jedoch wäre dann die Eröffnung eines Kontos bzw die Fortführung von bestehenden geschäftlichen Beziehungen nicht möglich. Der Kunde erteilt der Bank die Befugnis, Telefonate und elektronische Mitteilungen aufzuzeichnen und die Aufzeichnungen soweit wie erforderlich aufzubewahren. Fehlende Aufzeichnungen oder die unterlassene Aufbewahrung von Aufzeichnungen können im Streitfall nicht geltend gemacht werden.

 

11. Kündigung

Im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Bank und dem Kunden, für die keine zeitliche Beschränkung festgelegt worden ist, kann jede der Parteien die gegenseitigen Beziehungen jederzeit ohne Angabe von Gründen und mit sofortiger Wirkung beenden. Die Bank wird bei der Ausübung dieses Kündigungsrechts auf die berechtigten Belange des Kunden Rücksicht nehmen.

Die Bank ist in jedem Fall berechtigt, die Geschäftsverbindung mit sofortiger Wirkung und ohne vorherige Inverzugsetzung zu beenden, falls sie feststellt, dass die Zahlungsfähigkeit des Kunden in Frage gestellt ist, dass die eingeräumten Sicherheiten nicht ausreichen oder falls die Bank feststellt, dass ein Fortführen der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden ihre Haftung begründen könnte oder die Geschäfte ihres Kunden gegen die öffentliche Ordnung oder die guten Sitten und Gebräuche verstoßen. Die Beendigung hat keinen Einfluss auf aufgelaufene Rechte und Verpflichtungen.

 

12. Beschränkung der Bankhaftung

Im Allgemeinen haftet die Bank in der Geschäftsbeziehung zwischen ihr und dem Kunden nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Parteien betrachten als vereinbart, dass eine Person, die die persönlichen Identifizierungsdaten des Kunden verwendet, von der Bank so behandelt wird, als wäre sie der Kunde. Insofern haftet der Kunde gegenüber der Bank, wenn eine Benutzung des Kontraktes unautorisiert geschehen ist. Der Kunde verpflichtet sich, keine solchen Informationen an Dritte zu übermitteln oder die Bank im Fall von Verlust sofort zu informieren. Jegliche an den Kunden gesandten Informationen werden auf dessen Risiko übermittelt. Die Bank übernimmt keine Haftung bzgl. Kundendaten, deren Änderung der Bank nicht mitgeteilt wurde. Sie haftet nicht für infolge der Auftragsausführung aufgetretene Fehler bei fehlerhaft oder ungenau erteilten Aufträgen oder hinsichtlich der Folgen, die sich aus der Ausführung gefälschter Aufträge ergeben können, welche ihr vorgelegt wurden. Die Haftung der Bank für Folgen von Fälschungen und fehlerhaften Legitimationsprüfungen eingereichter Urkunden ist ausgeschlossen, es sei denn, es liegt grobes Verschulden seitens der Bank vor. Ebenso ist die Haftung der Bank ausgeschlossen, wenn sie von einem Mangel in der Wirksamkeit der ihr vorgelegten Urkunden keine Kenntnis erlangt; die Bank ist nicht verpflichtet, die Urkunden auf ihre fortdauernde Wirksamkeit zu prüfen. Ein Versand eingereichter Unterlagen geschieht auf Gefahr des Kunden, Einreichers oder Empfängers. Die Bank haftet nicht für entgegenstehende ausländische Vorschriften, es ist Sache des Kunden, sich zu vergewissern, dass der Erwerb dieser Dienstleistungen gemäß seiner nationalen Gesetzgebung zulässig ist.

 

13. Erbfall

Im Todesfall eines Kunden ist die Bank unverzüglich durch die Übermittlung einer Sterbeurkunde davon in Kenntnis zu setzen. Der Tod eines Kunden hat die automatische Sperrung seines Kontos sowie den Widerruf eventuell erteilter Vollmachten, die der Verstorbene zugunsten Dritter ausgestellt hat, zur Folge. Sollte der Bank keine solche Benachrichtigung vorliegen, übernimmt sie keinerlei Haftung für Geschäfte, die nach dem Tod des Kunden erfolgt sind. Damit die Kontosperrung zugunsten der Erben oder Berechtigten aufgehoben werden kann, muss die Bank zuvor im Besitz der den Erbfall regelnden Schriftstücke sowie der schriftlichen Zustimmung der Berechtigten sein.

 

14. Verschiedenes

Sollten einzelne dieser Bestimmungen unwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die Bank behält sich das Recht vor, die vorliegenden Bedingungen sowie die Art der angebotenen Dienstleistungen oder Gebührenstruktur zu ändern, um jeglichen gesetzlichen oder verordnungsmäßigen Modifikationen sowie Änderungen der Marktlage oder der Usancen des Finanzplatzes gerecht zu werden. Solche Änderungen werden dem Kunden durch eine Ankündigung über den Internetservice oder über jedes andere Kommunikationsmittel, das die Bank für angemessen erachtet, wie z.B. Ankündigung mit den Kontoauszügen oder durch jede andere von der Bank ausgehende Korrespondenz, mitgeteilt. Solche Änderungen gelten als vom Kunden genehmigt, wenn dieser nicht schriftlich oder in elektronischer Form innerhalb eines Monats ab der Bekanntgabe der Änderung Widerspruch gegen sie einlegt bzw. den Vertrag kündigt.

 

15. Gerichtsstand, Rechtshinweis

Alle Rechte und Verpflichtungen des Kunden gegenüber der Bank unterliegen Luxemburgischem Recht, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist, zuständig ist das Bezirksgericht Luxemburg. Unter Vorbehalt einer abweichenden Abmachung ist der Sitz der Bank der Erfüllungsort für die Verpflichtungen der Bank gegenüber dem Kunden und für die Verpflichtungen des Kunden gegenüber der Bank. Der Kunde erkennt an, dass er allein dafür zuständig ist, sich an die in seinem Wohnsitzland zuständigen Gesetze zu halten, insbesondere im Hinblick auf alle direkten und indirekten Folgen der Eröffnung und Unterhaltung des Kontos und die steuerlichen Verpflichtungen, die sich hieraus ergeben. Lediglich die deutsche Fassung der vorliegenden Bedingungen ist maßgeblich. Bei Abweichungen zu den Fassungen in anderen Sprachen ist ausschließlich der deutsche Text zu berücksichtigen.

 

Stand 11/2009

 

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